Förderverein / Elternarbeit  

 

Im Förderverein engagieren sich Eltern, die sich durch finanzielle und organisatorische Unterstützung für die Belange der Schule einsetzen.

Er wurde 1995 gegründet und unterstützt seitdem die Arbeit der Schule aus den Beiträgen der Mitglieder, aus den Erlösen der Veranstaltungen und durch Spenden. So wurde eine Küche eingerichtet und für größere Feiern ausgestattet. Daneben wurden wichtige Anschaffungen aus den Mitteln des Vereins bewilligt: Lehrmaterial für den Unterricht, Lautsprecheranlage, Orff’sche Instrumente, 8 vernetzte Computer mit Tischen, Fahrräder und Material für das Training. Für den Schulhof konnten Spielgeräte angeschafft werden: Klettergerüste, Nestschaukel, Basketballkorb, Tischtennisplatten, Spielmaterial für die Hof- und Regenpause.  Hier erfahren die Kinder täglich, wie gut es ist, wenn Eltern sich für ihre Schule engagieren. 

1. Vorsitzender: Fr. Jung 

2. Vorsitzende: Fr. Reese

Kassierer: H. Federsel

Gerne können Sie auch mit dem Förderverein über folgende Email-Adresse in Kontakt treten:

Foerderverein.bergischestrasse@googlemail.com

 

Die Elternmitverantwortung findet in unserer Schule Anwendung in den Mitwirkungsgremien, wie sie das  Schulmitwirkungsgesetz vorsieht. Daraus entwickeln sich weitere Aktivitäten , die für unser Schulleben unverzichtbar geworden sind, sowohl auf Klassenebene als auch auf Schulebene.

In der Klassenpflegschaft beraten Eltern und Lehrer der jeweiligen Klasse Fragen zu Erziehung und Unterricht, die alle Eltern gleichermaßen angehen. Hier informieren die Lehrer über Unterrichtsinhalte, Methoden und Konzepte, über Beurteilungskriterien und regen an zum Austausch. Eltern können Fragen stellen und Einwände aus Elternsicht vorbringen. Solche werden wir als Lehrer ernstnehmen und in unsere Überlegungen einbeziehen. Abgrenzen müssen wir uns jedoch, wenn Eltern versuchen, als Fachmann zu argumentieren. Die Klassenpflegschaft findet in der Regel zweimal im Jahr statt. Hier wählen Eltern ihre Vertreter und entscheiden damit, wer in der Schulpflegschaft und vielleicht auch in der Schulkonferenz über das Schulleben oder die Bildungsarbeit mitentscheidet.

Neben offiziellen Sitzungen finden je nach Wunsch der Eltern Stammtische oder Elternnachmittage mit Kindern statt, die ein besseres Kennenlernen ermöglichen. Die Bereitschaft, als Helfer im Unterricht, beim Fahrradtraining oder als Begleiter bei Klassenwanderungen mitzumachen war bisher relativ groß, sodass all diese Aktivitäten durch die Mitarbeit der Eltern erhalten werden konnten. Auch bei Projektwochen konnten wir auf Eltern als Experten zurückgreifen.  Erfreulich ist, dass fast alle, auch die muslimischen Familien , an unseren Feiern teilnehmen und so ein Stück unserer Kultur kennenlernen.

Die Schulpflegschaft setzt sich aus den gewählten Elternvertretern zusammen und berät über Fragen, die die ganze Schule betreffen. Die Pflegschaft zeigte sich bisher bei der Organisation oder Mitgestaltung von Veranstaltungen sehr aktiv , selbständig und wo nötig kooperativ. Aus ihr bildeten sich je nach Bedarf Initiativen und Arbeitsgruppen, wie z. B. zur Zeit eine Schulhofinitiative aus Eltern und Lehrern, die sich eine Einteilung des Schulhofes durch Bemalung zum Ziel gesetzt hat. Dabei wird eng mit dem Förderverein zusammenarbeitet, der den Erlös der Veranstaltungen verwaltet und bei Bedarf Mittel zur Verfügung stellt.

 

In der Schulkonferenz beraten und entscheiden je drei gewählte Eltern- und Lehrervertreter unter Vorsitz der Schulleitung über Fragen, die die ganze Schule betreffen und das Schulleben ausmachen. So konnten wir in den letzten Jahren mehrere Projekte mit den Kindern durchführen, die zuvor auf Informationsveranstaltungen den Eltern vorgestellt wurden.

 

Neben dieser kollektiven Elternarbeit wird die individuelle Beratung mit nur wenigen Ausnahmen von allen Eltern wahrgenommen. Im laufenden Schuljahr finden neben den wöchentlichen Sprechstunden zwei Elternsprechtage statt. Durch Terminvergabe werden Wartezeiten vermieden. Auch können dadurch Fachlehrer aufgesucht werden. Weitere Gespräche werden angeboten im Zusammenhang mit der Zeugnisausgabe der ersten und zweiten Klassen. In all diesen Gesprächen geht es darum, Lernerfolge und -defizite, Verhaltensauffälligkeiten und Schwierigkeiten in einem offenen, partnerschaftlichen Dialog zu besprechen und gemeinsam aus der je eigenen Kompetenz der Eltern und des Lehrers nach Hilfen zu suchen oder wenn nötig andere Erziehungspartner zu vermitteln.

 

Zu Beginn der Klasse 4 werden die Eltern in der Schule über das Übergangsverfahren und über die weiterführenden Schulen informiert. Wir geben die Einladungen der Schulen weiter, damit Eltern sich vor Ort ein eigenes Bild machen können. Zum Abschluss der Grundschulzeit organisieren die Eltern der 4. Klassen ein Abschlussfest. Der Abschied von der Schule wird in einem ökumenischen Gottesdienst gefeiert, zu dem auch die Eltern eingeladen werden.

Wenn unsere Schule nach ihrem Erziehungsauftrag auch eine Schule der Demokratie sein soll, müssen wir darüber nachdenken, warum die Teilnahme an den Pflegschaftssitzungen im Laufe der vier Jahre rückläufig ist, während das einzelne Interesse mit Blick auf die weiterführenden Schulen eher zunimmt. Auch bei der praktischen Mitarbeit sind schon jetzt durch die zunehmende Berufstätigkeit Einbrüche zu verzeichnen. Damit verbunden ist manchmal auch die Tendenz, immer mehr Verantwortung an die Schule abzugeben.

Hier gilt es nach Möglichkeiten und Ursachen zu suchen, um dem allgemein zu beobachtenden Rückzug ins Private zu begegnen.

„ ....und Bereitschaft zum sozialen Handeln ist vornehmstes Ziel der Erziehung.“

(Landesverfassung Artikel 7)