Gewaltfrei Lernen  

 Eindrücke von den Projekttagen in 2015: 

                         

                                          

            
1a in Partnerübung 1b findet sich in Dreiergruppen. 2a: Ein Spiel zu Vertrauen und Verantwortung
 

 

     
        

      

                 

3a beim Ringen und Raufen.

3c übt die "liebe Mauer".

4a: Gesprächsrunde zum Thema "Wut"

 

 

4b: Mit Rücksicht und Zusammenarbeit gelingt es, auf der Bank zu  bleiben.

 

 

 

 

 

 

Wir haben im Schulprojekt dieses Jahr folgende Schwerpunkte gesetzt:

- Bewegungsaufgaben mit Partnern

>  Selbstbehauptung und Teamfähigkeit  

 

- Gewaltfreie Konfliktlösung

>  Konflikte vorbeugen oder lösen

>  Ausgrenzung begegnen

>  gegenseitiges Helfen und Einschreiten

 

- Gespräche und Vereinbarungen >  zum Meistern von Konflikten  

 

Folgende Vereinbarungen möchten wir festhalten:

„Partnerwechsel“-Regel     

Wir nutzen fortan oft beim Spielen und Üben mit Kindern die Partnerwechselregel:

>>Nach dem Ruf „Partnerwechsel“ suchst du dir schnell einen neuen Partner oder eine Partnerin. Es ist schön, wenn Jungs und Mädchen auch mal zusammen üben, „damit ihr eure Kräfte kennen lernt“! Bist du noch alleine und jemand fragt dich: „Übst Du mit mir?“ Dann sage „Ja!“ Wir lassen keinen mit einer abwendenden Schulter stehen, wir machen niemanden traurig! Dafür gibt es häufig Partnerwechsel! Hast du bereits einen Partner, so sage zu einem, der dich plötzlich auch noch fragt: „Jetzt hab ich schon ihn /sie, aber beim nächsten Wechsel übe ich mit dir!“<<

                                                            

Stopp- Regel in 3 Schritten

wenden Kinder bei wiederholtem, kleinen Ärger an:

1. Ärger: Sage, was du nicht willst, was der andere nicht mehr tun soll:

„Stopp Sibylle, zwick mich nicht!“ („Schubs mich nicht“)

2. Ärger: Sage:

„Stopp, hör jetzt auf oder ich geh zu der Aufsicht!“

3. Ärger am selben Tag! Dann sage:

„Jetzt reicht´s mir! Jetzt geh ich zur Aufsicht (weil du nicht auf mich hörst)!“

 


Drei Konsequenzen gegen Zuschlagen und andere Brutalitäten

Drei Konsequenzen erleben Schülerinnen und Schüler unserer Schule ab sofort, wenn eine/r schlägt, tritt oder wiederholt erniedrigt oder schleudernd kämpft. Der/Die eine oder beide Schülerinnen oder Schüler wird/werden von der Aufsicht sofort unterbrochen, befragt „Was war? Was hast du  selbst gemacht?“

Als erste Reaktion ist bei klarem Erkennen von Brutalität für ihn /sie oder beide die Pausenzeit bzw. Spielzeit erstmal beendet – die Erwachsenen sagen ihm/ihr wie lange. Dann wird der Vorfall schriftlich von den Schulmitarbeitern festgehalten. Bei  allerspätestens drei Einträgen bitten wir die Eltern zum Gespräch in die Schule.

 

Und: Wichtig ist uns eine Aussprache in Ruhe, ohne wilde Emotionen, mit den betreffenden Kindern: Haben sich die Gemüter der streitenden oder kämpfenden Kinder beruhigt, ist am selben oder nächsten Tag die Wut weg, erleben beide eine Streitschlichtung beider mit einer Lehrerin oder Erzieherin der Betreuung. Bitte vertrauen Sie uns, dass wir Ihre Kinder mit diesem konsequenten Verhalten noch besser schützen können!