Unsere Überlegungen zum Umgang mit dem ADS-Syndrom   

ADS verstärkende Faktoren ADS entspannende Faktoren
Lehrerverhalten
  • Missverständnisse zwischen Kind und Lehrer

 

 

  • spontane impulsive Reaktionen

 

 

  • emotionales Verhalten

 

 

 

 

  • ablehnende Haltung gegenüber dem Kind

 

 

  • Verhaltensvertrag mit dem Kind
  • Entspannungsbereich schaffen (Flur, Spielecke)
  • Einbeziehung der Klassengemeinschaft

 

  • liebevolle Sturheit, Grenzen setzen

 

  • nicht auf jedes Fehlverhalten eingehen
  • Krisensituationen frühzeitig unterbrechen
  • nonverbale Reaktionen nach Absprache
  • konsequentes Verhalten
  • Vorher überlegen, ob man Konsequenzen einhalten kann.

 

  • Hintergrundwissen nutzen
  • positive Seiten des Kindes wahrnehmen
  • Lob, Ermutigung, keine Beschönigung
  • intensiven Kontakt pflegen
Klassenraum  
  • Elektrosmog

 

Klassenraumgestaltung

  • Lärmpegel
  • Ablenkungsreize (ungünstige Sitzordnung)

  

  • Schadstoffe (Bodenbeläge, Blumen, Staub)

 

  • Ausschalten von Geräten, wenn sie nicht im Gebrauch sind.

 

 

  • Schaffen eines ruhigen Arbeitsplatzes
  • klare Klassenraumstruktur (nicht zu viele Bilder)

 

  • gründliche Hygiene
  • besseres Putzen von Bänken, Regalen, Fensterbänken
Umfeld (Eltern)
  • Schadstoffe in Lebensmitteln 
  • Allergien
  • Elektrosmog

 

  • Reizüberflutung durch Medien

 

  • schwierige Verhältnisse zu Hause
  • häusliche Bedingungen (Familienkonstellation, wirtschaftliche Bedingungen)

 

  • Zeitdruck durch die Hausaufgaben

 

  • gesunde Ernährung
  • gesundes Pausenfrühstück
  • keine Süßigkeiten
  • Ausschalten von technischen Geräten, wenn sie nicht im Gebrauch sind.
  • Nutzungsbegrenzung

 

  • Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Experten
  • therapeutische Maßnahmen (z.B. Ergotherapie, Medikamente)

 

  • klare Absprachen (Miniverträge)
  • Einsatz einer Uhr (Zeitkontrolle)

 

Unterricht
  • einseitige Unterrichtsformen

 

  • unstrukturierter Unterricht

 

  • unterschiedliche Erziehungsmethoden der Kollegen

 

  • Zeitdruck durch Klassenarbeiten

 

  • Medienüberflutung
  • Unterrichtsphasen mit Bewegungsmöglichkeiten (z.B. kinesiologische Übungen)
  • Rituale, Zieltransparenz, klare Klassenraumstruktur

 

  • Absprache

 

  • Förderunterricht nutzen
  • Klassenarbeiten zeitlich auf das Kind abstimmen
  • Orientierungshilfe (dicke Ordner: Abheften, Stehsammler)
  • Reduzierung der Arbeitsmittel