JEKI – Jedem Kind ein Instrument        

 

Das Konzept

 

Das an der Bochumer Musikschule entwickelte  Jekits-Konzept hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Grundschulkindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, die Möglichkeit zu geben, ein Instrument zu erlernen. 

Das Konzept ist wie folgt aufgebaut: 

  1. Schuljahr: Kennenlernen aller gängigen Instrumente, sofern sie an der kooperierenden Musikschule unterrichtet werden. Zum Ende des Schuljahrs entscheiden sich die Kinder für ein Instrument. Die Kosten belaufen sich derzeit auf € 10 im Monat.
  2. Schuljahr: Die Kinder werden in der Grundschule im Anschluss an den regulären Unterricht in Kleingruppen in dem Instrument ihrer Wahl unterrichtet. Hier belaufen sich die Kosten auf € 20 im Monat.
  3. Schuljahr: Zur Zeit besteht noch nicht die Möglichkeit, das gewählte Instrument  in der Grundschule weiterzulernen, aber die Kinder können preiswerten Gruppenunterricht in der Musikschule bekommen.

 

 

   

Der Jekitsunterricht wird im 1. Jahr von einer Grundschullehrerin/ einem Grundschullehrer im Team mit einer Musikschullehrerin/ einem Musikschullehrer geleitet. Im 2. Jahr findet der Unterricht ausschließlich bei Lehrerinnen und Lehrern der Musikschule statt.

 

Pädagogische Grundlage

Der berühmte Musikpädagoge Hans Günther Bastian hat in zahlreichen Studien festgestellt, dass Kinder, die musikbetonten Unterricht erhalten, gegenüber anderen Kindern über eine deutlich bessere soziale Kompetenz, höhere Intelligenz, höhere Konzentrationsfähigkeit sowie über mehr Flexibilität, Ausdauer und Kreativität verfügen. Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass es einfach Spaß bringt, selbst Musik zu machen.

Um nun auch Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern diese Vorteile zu ermöglichen, hält das Jeki-Konzept die Kosten sehr gering.

Zum Weiterlesen: www.musikundkunstschule-velbert.de